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Barrierefreiheit in RWTHmoodle

Barrierefreiheit in RWTHmoodle

Kurzinformation

Barrierefreiheit in RWTHmoodle bedeutet, dass die Lernplattform für Menschen mit Behinderungen ohne Erschwernis auffindbar, zugänglich und nutzbar ist. Die Software muss so gestaltet sein, dass niemand von der Nutzung ausgeschlossen wird. Viele der Grundsätze zu einem barrierefreien Design steigern dabei die Benutzbarkeit (Usability) für alle Nutzerinnen und Nutzer und lassen sich zudem auf die Entwicklung von Webseiten sowie Lehr-/Lernmaterialien übertragen.

RWTHmoodle folgt den gängigen Barrierefreiheitsstandards, um die Inklusion und Bildung für alle Nutzerinnen und Nutzer zu maximieren. Die Benutzeroberfläche kann jedoch nutzerseitig vielfältig angepasst werden. Zudem erstellen die Dozierenden und Studierenden individuell die Inhalte auf der Plattform. Es liegt daher in weiten Teilen in der Hand der Nutzerinnen und Nutzer, die Kriterien für Barrierefreiheit zu kennen und zu beachten.


Detailinformation

Inhalt

1. Allgemeine Leitlinien zur barrierefreien Kursgestaltung
2. Offene Selbstlernkurse zur Gestaltung barrierearmer Moodle-Lernräume

 
1. Allgemeine Leitlinien zur barrierefreien Kursgestaltung

Das Poster "Moodle-Kursgestaltung und Barrierefreiheit" sammelt Do's and Dont's der barrierefreien Kursgestaltung. Die Übersicht ist eine Adaption des Posters "Designing for accessibility" zur barrierearmen Gestaltung von Webseiten, erstellt vom britischen Innenministerium (Home Office). Sie wurde von Patrik Grün in den Kontext von Moodle-Lernräumen übertragen. Beide Dokumente sind als Creative Commons lizenziert (CC BY-NC-SA 4.0).

Der Leitfaden legt sehr anschaulich und übersichtlich dar, was man bei der Gestaltung barrierefreier Moodle-Inhalte beachten sollte. Das Dokument ist hilfreich für Nutzerinnen und Nutzer mit:

  • Autismus-Spektrum
  • Screenreadern
  • Sehbeeinträchtigungen
  • Dyslexie (Lese- und Rechtschreibstörung)
  • psychischen oder motorischen Beeinträchtigungen
  • Hörbeeinträchtigungen
  • Angststörungen
 

    Hinweis

    Das Dokument zielt darauf ab, anhand von intuitiv verständlichen Designpraktiken das Bewusstsein für die Belange von Studierenden mit Beeinträchtigungen zu schärfen. Die dargelegten Do's und Dont's sind dabei als allgemeine Hinweise und nicht als verbindliche Vorschriften zu verstehen.

    Teilweise erscheinen einige Empfehlungen widersprüchlich. So wird u.a. empfohlen, für Lernende mit Sehbeeinträchtigungen besonders kontrastierende Farben zu verwenden, während dies bei Lerndenden mit Autismus-Spektrum vermieden werden sollte. Daher ist es ggf. empfehlenswert, eine Kursgestaltung zu wählen, welche die Bedürfnisse aller Lernenden in einem ausgewogenen Maße berücksichtigt.

     
      2. Offene Selbstlernkurse zur Gestaltung barrierearmer Moodle-Lernräume

    Die Universität Duisburg-Essen und die Humboldt-Universität zu Berlin haben zwei offene Selbstlernkurse zur Gestaltung barrierearmer Moodle-Lernräume entwickelt. Diese Selbstlernkurse bieten konkrete Hinweise, wie Lernräume in Moodle so strukturiert und gestaltet werden, dass Nutzer*innen mit Beeinträchtigungen diese ohne Hürden verwenden können. Von einer klaren Kursstruktur und einem barrierearmen Design profitieren dabei alle Nutzer*innen. Die Inhalte lassen sich teilweise auch auf die Erstellung von Lehr-/Lernmaterialien übertragen.

    • Gestaltung von barrierearmen Moodle-Kursräumen, Selbstlernkurs, Universität Duisburg-Essen: Wählen Sie beim Login die Option "Log in as a guest", um als Gast Sichtzugriff auf die Inhalte des Lernraums zu erhalten. Der Kursraum ist vom Moodle-Kompetenzzentrum der UDE als Creative Commons lizenziert (CC BY-SA 4.0) und veröffentlicht worden.
       
    • Informationen und Beispiele: Barrierearmes Moodle, Selbstlernkurs, Humboldt-Universität zu Berlin: Wählen Sie beim Login die Option "Sich als anonymer Gast informieren", um Sichtzugriff auf die Inhalte des Lernraums zu erhalten. Der Kursraum ist vom Computer- und Medienservice der HU als Creative Commons lizenziert (CC BY 4.0) und veröffentlicht worden.
     

     Zusatzinformation

    Lesen Sie hierzu:

    zuletzt geändert am 18.02.2022

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