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Dateisysteme/Dateien definieren

Dateisysteme/Dateien definieren

Anleitung

Zu sichernde Dateisysteme bzw. Dateien definieren

Generell werden von TSM ganze Dateiysteme (Partitionen) gesichert. Für jedes Dateisystem, das in die Sicherung mit einbezogen werden soll, muss in der Konfigurationsdatei (dsm.sys/dsm.opt) ein DOMAIN-Eintrag vorhanden sein. Mit folgenden Einträgen werden z.B. die beiden Dateisysteme c: und e: gesichert:

DOMAIN c:      
DOMAIN e:

Auch wenn nur eine Datei eines Dateisystems gesichert werden soll, muss zunächst das ganze Dateisystem mit in die Sicherung einbezogen werden. Eine genauere Auswahl der zu sicherenden Dateien eines Dateisystems wird mittels "Include-Exclude-Anweisungen" festgelegt.

Bei einer automatisierten Sicherung gibt die Protokolldatei des Schedulers Auskunft darüber, was eigentlich gesichert wurde. Die Protokolldatei wird mittels 'SCHEDLOGNAME' in der Konfigurationsdatei (dsm.sys/dsm.opt) spezifiziert. Falls die Standardeinstellung nicht verändert wurde, ist die Protokolldatei auf Windows-Systemen unter 'c:\temp\dsmsched.log' und auf Unix-Systemen unter '/var/log/dsmsched.log' zu finden. Anhand dieser Protokolldatei kann überprüft werden, was gesichert wurde und ob Dateien gesichert werden, deren Sicherung nicht sinnvoll ist. Diese Dateien sollten mit einer entsprechenden "Include-Exclude-Liste" vom Backup ausgeschlossen werden.

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der inkrementellen Arbeitsweise von TSM sind in der Protokolldatei nur Dateien zu finden, die seit der letzten Sicherung neu erstellt, geändert oder gelöscht wurden. Den gesamtem Datenbestand eines Rechners auf dem TSM-Server kann man sich über den grafischen TSM-Client (dsmj) anzeigen lassen, wenn man in den "Restore-Modus" wechselt.

zuletzt geändert am 14.07.2022

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