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Allgemeines zum Verfahren

Allgemeines zum Verfahren

Kurzinformation

Infolge der Corona-Pandemie können Lehrveranstaltungen derzeit fast ausschließlich als Online-Veranstaltungen stattfinden. Dies bedeutet neue Herausforderungen für die Anwesenheitskontrolle/Identitätsfeststellung. Nachfolgend soll ein Weg skizziert werden, wie man mit Unterstützung von RWTHmoodle Anwesenheitskontrollen bzw. Identitätsfeststellungen in Zoom-Meetings durchführen kann. Mit diesem Verfahren der Identitätsfeststellung lässt sich zugleich regulieren, wer am Meeting teilnehmen darf, um Störungen vorzubeugen.

Die Dozierenden erstellen für jede Veranstaltungssitzung und alle teilnehmenden Studierenden eindeutige, individuelle Zufallscodes. Diese werden kurz vor der Veranstaltung über RWTHmoodle so an die Studierenden verteilt, dass diese nur ihren individuellen Code sehen. Beim Eintritt ins Zoom-Meeting ergänzen die Studierenden den Code in ihrem Anzeigenamen. Die Dozierenden oder deren Helfer*innen überprüfen dann die Anwesenheit der Studierenden anhand der Codes. Damit Studierende nicht den Namen und Code einer anderen Person kopieren können, sollte der Warteraum des Zoom-Meetings aktiviert sein und die Codes schon im Warteraum geprüft werden (im Warteraum sind andere „Wartende“ nicht sichtbar). Nicht authentifizierte Personen können dann aus dem Warteraum entfernt werden.

Der beschriebene Weg ähnelt hinsichtlich des Aufwands der Prüfung der Blue Card und eignet sich deshalb vor allem für Veranstaltungen mit kleineren Anwesenheitszahlen. Eine wesentliche Beschränkung dieser Lösung ist, dass die Identität nicht per Lichtbildausweis (Blue Card) überprüft wird. Erst dadurch könnte ausgeschlossen werden, dass der Code weitergegeben wird und eine andere Person vor der Kamera sitzt. Eine Überprüfung per Lichtbildausweis wäre allerdings deutlich zeitaufwändiger, da die Studierenden den Ausweis in die Kamera halten müssten und die Kontrolle zusätzlich in einem separaten Breakout-Raum vorgenommen werden müsste, da ein für alle übrigen Teilnehmenden sichtbares Zeigen der Blue Card per Webcam datenschutzrechtlich nicht erfolgen darf. Eine solche Kontrolle per Lichtbildausweis findet allerdings in der Regel auch in Präsenzveranstaltungen nicht statt.

Um die Gefahr von Betrugsversuchen zu senken bzw. das Risíko der Entdeckung eines Betrugsversuchs zu erhöhen, könnten Sie stichprobenartig dazu auffordern, in einem Breakout-Raum einen Lichtbildausweis (Blue Card) in die Kamera zu halten.


 Zusatzinformation

Zusätzliche Informationen:

 

zuletzt geändert am 17.02.2021

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