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Arbeiten mit dem Karteikasten

Arbeiten mit dem Karteikasten

Kurzinformation

Manager/innen und Studierende können gleichermaßen Lernkarten erstellen, die den Studierenden zum Üben zur Verfügung stehen. Dadurch können Manager/innen und Studierende kollaborativ die wichtigsten Lerninhalte für den gesamten Kurs zusammenstellen.

Die Karteikastenaktivität bietet daher beiden Rollen nahezu identische Optionen und Funktionalitäten. Lediglich die Freigabe und nachträgliche Bearbeitung von Lernkarten obliegt ausschließlich den Manager/innen.

Aus diesem Grund beziehen sich die folgenden Ausführungen stets auf beide Nutzerperspektiven, sofern keine gesonderte Einschränkung auf die Manager/innen erfolgt.


 Detailinformation

Inhalt

1. Karte anlegen
2. Freigabe
3. Üben
4. Fortschritt
5. Übersicht

 

Nach dem Öffnen der Karteikasten-Aktivität gelangen Sie zur Übersicht der zum Üben bereitstehenden Karten. Insgesamt umfasst die Ansicht mehrere Reiter, für Manager/innen fünf, für Studierende vier.

  • Karte anlegen - Legen Sie hier neue Lernkarten an.
  • Üben - Üben Sie bereits vorhandene Lernkarten.
  • Fortschritt - Zeigt den Studierenden den Füllstand ihres Karteikastens an.
  • Freigabe (nur für Manager/innen sichtbar) - Lernkarten zum Üben freigeben.
  • Übersicht - Zeigt alle freigegebenen Lernkarten an.

Manager/innen-Ansicht:

Screenshot Übersicht Karteikasten für Manager/innen

Studierenden-Ansicht:

Screenshot Karteikasten Übersicht Studierende

 

1. Karte anlegen

Unter dem Reiter "Karte anlegen" finden Sie ein Formular zur Erstellung neuer Lernkarten. Hierbei können Sie Texte, Bilder und Tonaufnahmen verwenden und die Karte einem Thema zuordnen. Die Karten stehen grundsätzlich allen Teilnehmenden im Lernraum zur Verfügung.

  • Thema - Ordnen Sie die neue Karte einem existierenden Thema zu oder legen Sie alternativ ein neues Thema an. Durch das Kategorisieren der Karteikarten nach Themen ergeben sich mehrere Vorteile:
    • Lernen wird durch häufige Kontextwechsel verbessert. Deshalb werden die Karteikarten innerhalb einer Übung nach Themen gemischt.
    • Die Studierenden können in den Übungseinstellungen ein Thema priorisieren, um gezielt für ein Thema zu lernen, zum Beispiel zur Klausurvorbereitung.
    • Auf der Übersichtsseite können alle freigegebenen Karten nach Themen gefiltert angezeigt werden.
  • Frage - Formulieren Sie die Frage, die beantwortet werden muss.
  • Bild zur Frage - Ergänzen Sie optional ein Bild.
  • Tonaufnahme zur Frage - Ergänzen Sie optional eine Audiodatei.
  • Lösungstext - Geben Sie hier die Lösung ein. Eine Karte kann mehrere Lösungen haben. Dabei kann es sich um alternative Lösungsvorschläge handeln oder um Teillösungen. Die Lösungen müssen für die beiden Fälle unterschiedlich eingetragen werden. Für alternative Lösungen nutzen Sie das vorhandene Lösungsfeld für die Eingabe aller Alternativen. Für Teillösungen geben Sie die Teillösungen einzeln per Klick auf „weitere Lösung“ ein. Nur so können die Antworten der Studierenden automatisch auf Korrektheit überprüft werden.

Mit "Speichern" wird die Karte abgespeichert und in den Reiter "Freigabe" gelegt. Hier muss sie von den Manager/innen bestätigt und zum Üben freigegeben werden. Dieser Zwischenschritt dient der Qualitätssicherung.

Mit "Speichern und freigeben" wird die Karte im Reiter "Übersicht" gespeichert und sofort zum Üben freigegeben. Diese Option steht nur Manager/innen zur Verfügung.

 

2. Freigabe

Neu angelegte Karten werden Manager/innen unter dem Reiter Freigabe angezeigt. Dort können Sie diese

  • Button zum Bearbeitenbearbeiten,
  • Button für die Freigabe zum Lernen freigeben oder
  • Button zum Ablehnen einer Karte ablehnen.

Zur Qualitätssicherung erscheinen neue Karten erst nach Freigabe durch eine/n Manager/in in den Karteikästen der Teilnehmer/innen. Bitte beachten Sie, dass Studierende, deren neu angelegte Karte abgelehnt wurde, derzeit hierüber keine unmittelbare Rückmeldung erhalten. Die Ablehnung wird erst im Rahmen der Übungsphasen ersichtlich, wenn die angelegte Karte nicht angezeigt wird.

 

3. Üben

Zu Beginn jeder Übung können verschiedene Einstellungen zu Übungsmodus, Themengewichtung und Wiederholung bereits gelernter Karten vorgenommen werden:

Screenshot Übungseinstellungen

 

3.1. Übungsmodus Automatische Kontrolle

Im Übungsmodus „Automatische Kontrolle“ tippen die Studierenden ihre Antworten ein. Die Antworten werden automatisch überprüft. Bei der automatischen Kontrolle werden Groß- und Kleinschreibung und die Reihenfolge der gegebenen Antworten bei mehreren Lösungen (Teillösungen) ignoriert. Orthographische Fehler, eine zur Lösung abweichende Schreibweise von Umlauten (z.B. ae statt ä) oder fehlende Satz- und Leerzeichen werden hingegen nicht erkannt und als Falschantwort gewertet.

Daher gilt: Eine Antwort wird genau dann als richtig gewertet, wenn sie vollständig in der Lösung enthalten ist oder umgekehrt die Lösung vollständig in der Antwort des Studierenden enthalten ist. Aus diesem Grund bietet sich die automatische Kontrolle vor allem für eindeutig definierte Kurzantworten an, weniger geeignet ist sie für längere Antworten in ganzen Sätzen.

Ein falsch angezeigter Fehler kann durch die Lernenden jedoch als richtig markiert werden, falls die eigene Antwort nicht genau der gesuchten Antwort entspricht, inhaltlich jedoch korrekt ist.

 

3.2. Übungsmodus Selbstkontrolle

Im Selbstkontrollmodus können die Lernenden zum Beispiel mündlich antworten oder die Antworten niederschreiben. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich vor allem bei längeren Antworten, deren Eingabe trotz inhaltlicher Korrektheit aufgrund abweichender Schreibweisen eine Falschantwort erwarten lässt. Auch in formellastigen Fächern ist dieser Modus sinnvoll, da die automatische Kontrolle keine Formeln überprüfen kann.

Lernpsychologisch ist es ebenfalls effektiver, die Antworten von Hand zu notieren als sie einzutippen, insbesondere dann, wenn auch in der Prüfung eine handschriftliche Lösung erwartet wird.

 

3.3. Auswahl der Karteikarten

Anhand des letzten Übungszeitpunktes einer Karte und anhand des Karteikastenfachs, in dem sie sich gerade befindet, wird ihr idealer Wiederholungszeitpunkt ermittelt (s.o. "Das Karteikasten-Prinzip"). Je früher eine Karte fällig ist, desto höhere Priorität erhält sie bei der Kartenauswahl. Falls zwei Karten innerhalb von nur 3 Stunden fällig sind, wird diejenige Karte priorisiert, die in einem vorderen Fach liegt, also noch nicht so gut beherrscht wird. Falls auch dieses gleich ist, wird die Karte, die häufiger wiederholt werden musste, priorisiert, da sie wahrscheinlich schwieriger für den Studierenden ist. Gibt es auch hier keinen Unterschied, so wird die Karte priorisiert, deren letzte Wiederholung länger zurückliegt.

Jede Übung besteht aus bis zu 21 Karten. Sollen mehr Karten geübt werden, so kann im Anschluss eine weitere Übung gestartet werden.

 

3.4. Thema gewichten

Das Gewichten von Themen bedeutet, dass bevorzugt Karten zu diesem Thema für die Übung ausgewählt werden. Dies kann zum Beispiel vor einem Test sinnvoll sein. Voraussetzung ist, dass bei der Kartenerstellung eine Themenzuordnung erfolgt ist. Diese kann auch nachträglich durch die Manager/innen über die Freigabe oder die Übersicht erfolgen.

 

3.5. Zu früh wiederholen

In den Übungseinstellungen wählen die Studierenden aus, ob auch nicht-fällige Karten bei der Auswahl für die Übung berücksichtigt werden sollen. Dies geschieht nur, falls weniger als 21 Karten fällig sind. Bei richtiger Antwort werden diese nicht in ein nächsthöheres Fach sortiert. So können die Studierenden in Prüfungsphasen beliebig oft üben, ohne dass die Karten den Karteikasten bereits nach einem Tag als vermeintlich dauerhaft gelernt verlassen.

 

4. Fortschritt

Unter dem Reiter "Fortschritt" sehen die Studierende den aktuellen Füllstand ihres inividuellen Karteikastens (links im Bild) sowie seinen bisherigen Übungserfolg (rechts im Bild). Die Manager/innen haben keine Möglichkeit, die Übungserfolge der Studierenden einzusehen.

Screenshot Fortschritt

 

5. Übersicht

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. Hier werden alle freigegebenen Karten angezeigt, das heißt alle Karten, mit denen bereits gelernt wird oder werden kann. Ein Filter erlaubt es, sich nur die Karten eines bestimmten Themas oder nur Karten ohne ein Thema anzeigen zu lassen. Manger/innen könnenüber diese Seite auch bereits freigegebene Karten bearbeiten, um eventuell übersehene Fehler zu korrigieren oder eine Themenzuordnung nachzutragen. Wenn Sie eine bereits freigegebene Karte nachträglich bearbeiten, werden die Studierenden benachrichtigt und über die aktuellen Inhalte der Karte informiert. Auf diese Weise werden Überraschungen beim Üben bereits bekannter Karten vermieden.


 Zusatzinformation